Die 10 schönsten Tempel in Bangkok!

Was wäre Bangkok ohne seine zahlreichen goldenen Tempel? Kaum zu glauben, aber mehr als 400 dieser sogenannten „Wats“ zieren das Stadtbild, und viele davon zählen zu den Top-Sehenswürdigkeiten der thailändischen Hauptstadt. Natürlich fällt einem da schon mal die Auswahl, welchen Tempel in Bangkok man bei seiner Reise besuchen sollte, schwer. Wir haben hier für euch die besten, wichtigsten und schönsten Tempelanlagen in Bangkok inklusive Bilder, Öffnungszeiten und Eintrittspreise zusammenfasst. Seid gespannt, denn neben den gängigen Besuchermagneten verraten wir auch einige Geheimtipps und zeigen euch den einen oder anderen Tempel, den sicherlich nicht ein jeder kennt. Als kleines Extra findet ihr unten im Beitrag noch nützliche Tipps, welche Kleidung man in den Tempeln von Bangkok tragen sollte und welche Regeln es zu beachten gilt.

In diesem Reiseführer findest du alle wichtigen Informationen und Tipps über die besten Tempel in Bangkok. Zudem zeigen wir euch tolle Bilder, du findest die aktuellen Eintrittspreise und Öffnungszeiten.

Gut zu wissen!

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Neben den wunderschönen Tempeln gibt es in Bangkok noch viel mehr Attraktionen. Hier findet ihr die besten Sehenswürdigkeiten in Bangkok, inklusive Insider-Tipps.

Die Tempel von Bangkok kann man entweder auf eigene Faust, aber auch über eine geführte Tour besichtigen. Eine geniale Auswahl dazu findest du auf GetyourGuide!

 

Wat Phra Kaeo & Königspalast

Der Wat Phra Kaeo, oder auch als Tempel des Smaragdbuddhas bekannt, ist unumstritten der berühmteste und für viele auch der schönste Tempel von Bangkok. Der riesige Tempelkomplex befindet sich in der Anlage des Königspalastes, und ein Besuch gehört schon fast zum Pflichtprogramm jeder Bangkok Reise. Hier bestaunt man viel Prunk und Pracht: Goldene Chedis, atemberaubende Verzierungen und glitzernde Statuen so weit das Auge reicht. Entlang der Wege im Tempel- und Palastgelände stehen beeindruckende Wächterstatuen, darunter Garudas und Yakshas. Zudem wurden die Gebäude des Königspalastes und des Wat Phra Kaew im Laufe der Jahre immer wieder restauriert und gepflegt, um ihre Pracht zu erhalten.

Der Tempel des Smaragd-Buddhas gilt als einer der heiligsten Orte Thailands und ist eine wichtige Pilgerstätte für gläubige Buddhisten. Das Herzstück dieses Tempels ist jedoch der Smaragd-Buddha, eine über 1.000 Jahre alte Statue und das thailändische National-Heiligtum. Interessanterweise besteht die kleine 66 cm große Statue aus Jade, und 3-mal jährlich werden die Gewänder, je nach Jahreszeit, getauscht.

  • Öffnungszeiten: Der Wat Phra Kaeo ist täglich von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr geöffnet.
  • Eintrittspreis: 500 Baht, der Preis inkludiert den Eintritt zum Wat Phra Kaeo und dem Königspalast.

Wat Pho (Liegender Buddha)

Bei einer ausgiebigen Tempel-Tour durch Bangkok darf natürlich auch ein Besuch des Wat Pho nicht fehlen. Auch bekannt als Wat Phra Chetuphon, ist einer der ältesten Tempel Bangkoks und wurde bereits im 16. – 17. Jahrhundert während der Ayutthaya-Periode gegründet. Später, während der Regierungszeit von König Rama I., wurde er umfangreich erweitert und renoviert. Er befindet sich, so wie die meisten sehenswerten Tempelanlagen von Bangkok, direkt in der Innenstadt. Die Hauptattraktion des Wat Pho ist der riesige, rund 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete liegende Buddha. Sie stellt den Moment dar, in dem der Buddha in das Nirwana eingetreten ist. Die Füße der Statue sind mit 108 verschiedenen Lakshanas (heilige Zeichen) verziert. Aber auch die restlichen Buddha-Statuen und die bunten Chedis dieses Tempels rauben einem den Atem.

Verwöhnt eure müden Füße doch mit einer Massage! In der Tempelanlage vom Wat Pho findet ihr die berühmteste Massageschule Bangkoks. Sie ist eine der ältesten und renommiertesten Massageschulen Thailands, in der die Kunst der Thai-Massage gelehrt wird.

  • Öffnungszeiten: Der Wat Pho hat täglich von 8:00 Uhr bis 18:30 Uhr geöffnet.
  • Eintrittspreis: 200 Baht

Wat Arun

Der Wat Arun oder auch bekannt als Tempel der Morgenröte, zählt wohl zu einem der schönsten und berühmtesten Tempel von Bangkok. Bekannt ist dieser Tempel in Bangkok für seinen zentralen Turm Prang, der etwa 79 Meter hoch ist. Er liegt an der Westseite direkt am Fluss und ist bequem per Boot vom Tha Tien Pier aus erreichbar. Schon die Überfahrt zur Anlage ist ein absolutes Highlight, und vom Boot hat man die Möglichkeit einige tolle Tempel-Bilder zu knipsen. Die atemberaubende weiße Tempelanlage ist mit glänzendem Mosaik aus Muscheln, Glas und Porzellan, welche bezaubernde Blumenmuster bilden, geschmückt. Besonders schön ist dieser Tempel auch bei Nacht.

Der Tempel Wat Arun strahlt eine besondere Atmosphäre aus, besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Abendsonne das Porzellan des Prangs beleuchtet und ihm einen wunderschönen Schimmer verleiht. Direkt am Ufer befinden sich einige tolle Lokale, von wo man den Sonnenuntergang mit Aussicht auf den Tempel genießen kann.

  • Öffnungszeiten: Täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr
  • Eintrittspreis: Die Besichtigung des Phra Prang kostet zur Zeit 100 Baht. Der Besuch der restlichen Wat Arun Anlage ist gratis.

Wat Traimit (Goldener Buddha Tempel)

Der Wat Traimit, auch als der Goldene Buddha-Tempel gekannt, ist ein wahrlich sehenswerter Tempel in Bangkok. Er befindet sich im quirligen Viertel Chinatown, und ein Besuch ist ein Must-See für alle Tempel-Fans. Wat Traimit ist berühmt für seine Hauptattraktion, eine massive goldene Buddha-Statue, die als „Goldener Buddha“ bekannt ist. Diese Statue ist etwa 3 Meter hoch, wiegt mehrere Tonnen und besteht fast vollständig aus reinem Gold. Sie ist eine der größten und wertvollsten Goldstatuen der Welt. Der Wert dieses goldenen Buddhas wird auf mehr als sagenhafte 250 Millionen Dollar geschätzt. Aber auch der Tempelkomplex selbst ist beeindruckend und verfügt über eine Vielzahl von Gebetsräumen, Schreinen und anderen religiösen Artefakten.

Der Goldene Buddha hat eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich wurde die Statue im 13. Jahrhundert in Sukhothai geschaffen und damals mit Gips überzogen, um sie vor Diebstahl zu schützen. Sie wurde von dort nach Ayutthaya und später nach Bangkok gebracht, und im Laufe der Jahrhunderte geriet die wahre Natur der Statue in Vergessenheit. Im Jahr 1954 wurde die Statue versehentlich beschädigt, als sie beim Transport verrutschte. Dabei wurde der Riss im Gips entdeckt und die goldene Buddha-Statue darunter erkannt.

Tipp: Der Besuch vom Goldenen Buddha Tempel lässt sich großartig mit einer Sightseeing-Tour in Bangkok Chinatown kombinieren.

  • Öffnungszeiten: Der Wat Traimit öffnet täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr
  • Eintritt: 100 Baht

Golden Mount Tempel (Wat Saket)

Der Golden Mount Tempel oder auch Wat Saket gehört zu den ältesten Tempelanlagen der Stadt, und gelegen auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel bzw. Berg, hat man eine traumhafte Aussicht weit über die Dächer der Innenstadt von Bangkok. Hier kann man in aller Ruhe das einzigartige Ambiente auf sich wirken lassen. Schon der Aufgang über die 318 Stufen ist etwas ganz Besonderes, und so kommt man vorbei an schönen Glocken und verschiedenen, teils auch skurrilen Statuen. Dieser Tempel ist ganz besonders sehenswert, und die Terrasse oben ist eine der schönsten Plätze in Bangkok.

Eine der Hauptattraktionen des Golden Mount ist der Panoramablick von oben. Besucher genießen eine geniale Aussicht auf Bangkok, besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Stadt in goldenes Licht getaucht wird. Eindrucksvoll ist zudem das jährliche Volksfest Mitte November, das rund um den Tempel stattfindet. Es ist eine farbenfrohe Veranstaltung mit lokalen Speisen, Musik, Paraden und kulturellen Darbietungen.

  • Öffnungszeiten: Der Golden Mount Tempel hat täglich von 7:30 – 19:00 Uhr geöffnet
  • Eintritt: 100 Baht

Wat Benchamabophit (Marmortempel)

Der Wat Benchamabophit, von vielen auch Marmortempel genannt, ist ein wahres Highlight in Bangkok, und ein Abstecher hierher lohnt sich allemal. Dieser Tempel verdankt seinen Namen dem Marmor, der für den Bau verwendet wurde. Beeindruckend sind der Marmorboden im Inneren des Tempels und die zahlreichen Marmorstatuen sowie Verzierungen. Der Kontrast zwischen dem weißen Marmor und den goldenen Elementen ist zudem faszinierend. Auch Fotografen werden bei einem Besuch dieses Tempels ihre Freude haben. Italienischer Marmor und ein unglaublich spezielles Design machen diese heilige Stätte so besonders.

Der Tempel ist von einem wunderschönen Garten mit Teichen, Brücken und exotischen Pflanzen umgeben. Diese Gartenanlage ist eine kleine Oase inmitten des teils so chaotischen Bangkoks. Hier kann man das ruhige Ambiente genießen, und die schönen Brücken geben zudem tolle Fotomotive.

Tipp: Wer morgens gleich nach Öffnung den Marmortempel besucht, genießt meist die Tempelanlage nahezu ganz für sich allein!

  • Öffnungszeiten: Von 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr, täglich geöffnet.
  • Eintritt: 50 Baht

Wat Ratchanatdaram

Der Wat Ratchanatdaram ist noch ein echter Geheimtipp unter den schönsten Tempeln in Bangkok. Er liegt in unmittelbarer Nähe zum berühmten Golden Mount Tempel und besticht mit seinem außergewöhnlichen Design sowie einer unglaublich friedlichen Atmosphäre. Eine Besonderheit und das absolute Highlight der Tempelanlage ist dort der Loha Prasat, der sogenannte „Eisen-Palast“. Der weiß glänzende Tempel besitzt sage und schreibe 37 goldene Chedis, die traumhaft schön in der Sonne Bangkoks glänzen. Sie sollen die 37 Tugenden, die auf dem Weg zur Erleuchtung im Buddhismus entwickelt werden, symbolisieren.

Auch innen ist diese heilige Stätte sehr sehenswert, und von der Spitze aus hat man eine großartige Aussicht über die Dächer der Innenstadt. Ein Treppenhaus mit einer spiralförmigen Wendeltreppe führt in der Mitte des Gebäudes in das Obergeschoss, von wo man den besten Panoramablick hat.

  • Öffnungszeiten: 08:00 – 17:00 Uhr
  • Eintritt: 20 Baht

Wat Suthat

Der Wat Suthat liegt im historischen Zentrum Bangkoks, in der Nähe des Großen Palastes und des Tempels des Smaragd-Buddhas, und gehört mit seinen rund 4 Hektar zu einem der größten Tempel in Bangkok. Dieser heilige Ort befindet sich abseits der Touristenmassen, und so ist es hier in der Regel sehr ruhig und idyllisch. Der Wat Suthat besticht zudem durch seine beeindruckende Architektur. Der Hauptviharn, die Versammlungshalle des Tempels, ist einer der größten Viharns in Thailand und beeindruckt durch seine prächtigen Verzierungen und aufwendigen Wandmalereien.

Besonders schön und beeindruckend sind die langen Gänge mit den goldenen Buddha Statuen. Die gesamte Stimmung ist im Wat Suthat einzigartig, und bei einer ausgedehnten Tempel-Tour in Bangkok darf dieses Juwel auf keinen Fall fehlen.

Tipp: Gleich in der Nähe befindet sich die „Giant Swing“ , die sogenannte große Schaukel, die eine weitere Top-Sehenswürdigkeit der Stadt ist.

  • Öffnungszeiten: 08:30 – 21:00 Uhr
  • Eintritt: 100 Baht

Wat Intharawihan (Stehender Buddha)

Der Wat Intharawihan liegt im Bezirk Phra Nakhon in Bangkok, in der Nähe des Goldenen Bergtempels (Wat Saket) und des Großen Palastes. Die wichtigste Attraktion des Tempels ist die beeindruckende stehende Buddha-Statue, die auch als „Luang Pho To“ bekannt ist. Die Statue ist ungefähr 32 Meter hoch und 10 Meter breit, und bildet das Herzstück der Tempelanlage des Wat Intharawihan. In dieser eher kleineren Tempelanlage geht es im Vergleich zu den anderen sehenswerten Tempeln der Stadt eher ruhig zu. Hier könnt ihr euch ganz in Ruhe umsehen, ein Räucherstäbchen anzünden und auch die restlichen Buddha-Statuen und den Meditationsraum genießen.

  • Öffnungszeiten: Der Wat Intharawihan hat täglich von 06:00 bis 18:00 Uhr geöffnet
  • Eintritt: 40 Baht

Wat Phra Dhammakaya

Der Wat Phra Dhammakaya befindet sich etwas außerhalb, nördlich von Bangkok und ist ein absolutes Highlight. Er ist der größte Tempel von Bangkok und ein echter Geheimtipp. Die Tempelanlage ist eine der größten buddhistischen Tempelkomplexe weltweit und wird von der gleichnamigen Meditationsbewegung für Massenmediationen genutzt. Auch das Design ist wirklich einzigartig und erinnert sehr stark an ein goldenes UFO. Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch dieses gigantischen Tempels an einem der größeren Buddhistischen Feiertage. Zu dieser Zeit kommen mehr als 100.000 Gläubige aus ganz Thailand zum gemeinschaftlichen Meditieren.

Der Wat Phra Dhammakaya ist ein richtiger Insider-Tipp für Bangkok und auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man auf der Suche nach außergewöhnlichen Plätzen ist.

  • Öffnungszeiten: Führungen auf Anfrage.
  • Eintritt: kostenfrei mit Führung.

Wat Yannawa

Der Wat Yannawa, ein eher noch unbekannter Tempel, ist auch einen Abstecher wert! Aufgrund seiner ungewöhnlichen Architektur wird der Wat Yannawa oft als „Bootstempel“ bezeichnet. Er ist einer der wenigen Tempel der Welt, die diese Art der Gestaltung aufweisen. Die ungewöhnliche Form eines Schiffes oder Bootes sticht sogleich ins Auge und so ergeben sich beim Fotografieren einige tolle Urlaubsbilder. Die Anlage liegt zudem wunderschön direkt neben dem Fluss Chao Phraya, und man kann bei einem Besuch eine großartige Aussicht auf das Flussambiente genießen. Der Wat Yannawa ist zurzeit noch ein Geheimtipp unter Bangkok-Kennern, und auch uns hat diese sakrale Stätte sehr beeindruckt.

  • Öffnungszeiten: 08:00 bis 18:00 Uhr
  • Eintritt: gratis

Regeln und Kleidung

Der Besuch eines buddhistischen Tempels gehört zu einem gelungenen Aufenthalt in Bangkok schon fast dazu. Damit ihr nicht, so wie manch andere Touristen ins Fettnäpfchen tretet, haben wir euch die wichtigsten Regeln und Kleidervorschriften zusammengefasst.

Kleidung: Bei einem Besuch eines Tempels ist angemessene Kleidung ein Muss. Kurz gesagt: Mit kurzen Hosen, aufreizenden Röcken oder gar Badebekleidung wird man nicht hereingelassen. Oft kann man sich im Eingangsbereich, gegen eine kleine Gebühr, meist passende Kleidung ausleihen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt sich im Idealfall ein Tuch für die Schultern mit. Lange Hose ist kein Muss, die Knie sollten aber bedeckt sein. Geschlossene Schuhe und auch Sandalen oder Flip-Flops sind erlaubt.

Regeln: Das Innere des Tempels wird immer barfuß betreten, aber keine Angst, Hinweisschilder werden euch daran erinnern. Hier könnt ihr euch überwiegend frei bewegen und fotografieren, nur achtet darauf, leise zu sein. Ihr könnt auch verweilen und euch auf den Boden setzen, passt nur auf, dass eure Fußsohlen nicht in die Richtung des Buddhas zeigen. Zu guter Letzt sollte man darauf achten, dass ein Mönch nicht berührt werden darf, das gilt vorrangig für Frauen.


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