Marokko Roadtrip: Traumhafte Rundreise mit dem Auto!
Ein Marokko Roadtrip auf eigene Faust mit dem Mietwagen ist eine der schönsten Möglichkeiten, dieses faszinierende Land wirklich kennenzulernen. Wusstest du, dass Marokko jährlich mehr als 17 Millionen Besucher empfängt und damit zu den beliebtesten Reisezielen Afrikas zählt? Dich erwarten beeindruckende Wüstenlandschaften, tiefe Schluchten, grandiose Bergpanoramen, uralte Kasbahs, lebendige Souks, historische Königsstädte und unglaublich herzliche Menschen. Eine Rundreise mit dem Auto durch Marokko ermöglicht dir, all diese Highlights zu erleben und auch Orte zu entdecken, die vielen Touristen verborgen bleiben. Vorweg sei gesagt, dass eine Selbstfahrer-Rundreise mit dem Auto absolut machbar und sehr empfehlenswert ist. Das Reisen im Land gilt als relativ sicher und das Straßennetz ist für eine 14-tägige Route hervorragend ausgebaut.
Dieser Reiseführer ist ein umfassender Reisebericht über Marokko. Hier findest du eine perfekt ausgearbeitete Marokko-Route zum Selberplanen, die schönsten Sehenswürdigkeiten sowie hilfreiche Tipps zu den Themen Marokko mit dem Auto, empfehlenswerte Unterkünfte und echte Highlights für deine individuelle Rundreise.
Gut zu wissen!
Marokko eignet sich perfekt für eine Rundreise mit dem Mietwagen. Diesen sollte man sich früh genug buchen, wobei wir gute Erfahrungen mit Check24 gemacht haben.
In den Städten kann der Verkehr chaotisch sein. Oft ist es entspannter, den Wagen an einem gesicherten Parkplatz am Rand zu parken und die Medina gemütlich zu Fuß zu erkunden.
Wir empfehlen unbedingt, genügend Bargeld dabeizuhaben. Viele Cafés, Tankstellen und familiengeführte Riads bevorzugen die lokale Währung Dirham statt Karte.
Geführte Ausflüge, Wüstentouren, Walks oder Stadtführungen in Marrakesch und Fès werden auch online angeboten und lohnen sich als Ergänzung zu einer Selbstfahrer-Rundreise.
Mit dem Auto durch Marokko: Route, Erfahrungen & Tipps
Auf einer Rundreise durch Marokko warten unzählige beeindruckende Orte, die das Land so einzigartig machen. Viele Attraktionen liegen entlang der klassischen Route und lassen sich bequem mit dem Mietwagen entdecken. Damit du jederzeit den Überblick behältst, haben wir die schönsten Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse eines Marokko Roadtrips, inklusive vieler Geheimtipps und Empfehlungen, für dich zusammengestellt.
✓ Stopp 1 – Marrakesch
Schon beim Landeanflug auf die rote Stadt waren wir begeistert und hatten bereits riesige Vorfreude, die unglaublich farbenfrohe Stadt zu erkunden. Für die ersten zwei Nächte haben wir uns vorab ein tolles, aber preisgünstiges Riad in der Medina (Altstadt) gebucht. Begrüßt wurden wir mit einem leckeren marokkanischen Minztee und von der ersten Minute an haben wir uns in Marrakesch sehr wohlgefühlt. Wir hatten zwei Tage Zeit die schönsten Sehenswürdigkeiten in Marrakesch, wie den berühmten orientalischen Marktplatz Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, die Koranschule Medersa Ben Youssef, die farbenprächtigen Souks und vieles mehr, zu besichtigen.
Tipp: Wenn du die Möglichkeit hast, dann solltest du unbedingt in einem traditionellen Riad in Marrakesch übernachten. Hier ein paar empfehlenswerte Optionen:
- Riad Dar Fangui: Schöner und preisgünstiger Riad in der Medina.
- Riad Irene: Traumhafter Riad mit erstklassigem Frühstück und tollen Gastgebern.
- Riad Jemaa El Fna & Spa: Dieser Riad ist ein absolutes Highlight.
✓ Stopp 2 – Fahrt über den Hohen Atlas
Die Fahrt mit dem Mietwagen über die Bergstraße des Hohen Atlas nach Ait-Ben-Haddou war eines der schönsten Marokko-Roadtrip-Erlebnisse. Hinter Marrakesch wurde die Landschaft immer spektakulärer und die Bergdörfer wirkten, als wären sie an die Felsen geklebt. Vorbei an traumhaften Bergkulissen und malerischen, verschlafenen Bergdörfern ging es hinauf auf 2.260 Meter zum Tizi n´Tichka Pass. Die Passstraße bietet mehrere traumhafte Aussichtspunkte und Fotospots, darunter den wunderschönen „Mirador pueblo Amazig“ als Highlight. Man sollte sich für den Weg genug Zeit einplanen, um die Fahrt in vollen Zügen genießen zu können. Der Straßenbelag ist größtenteils gut, dennoch fährt man entspannter, wenn man defensiv und aufmerksam unterwegs ist. Talwärts ging es Richtung Süden und nach 185 km Fahrt erreichten wir Ait-Ben-Haddou, wo wir übernachteten.
Tipp: Plane dir für diese Etappe genügend Zeit ein, nicht nur wegen der kurvigen Straßen, sondern weil man ständig anhalten möchte. Wer früh startet, vermeidet zudem den Verkehr der Ausflugsbusse.
✓ Stopp 3 – Lehmstadt Ait-Ben-Haddou
Die UNESCO-Weltkulturberbestätte Ait-Ben-Haddou ist eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten in Marokko und daher auch ein Muss bei jeder Rundreise durch Marokko. Bereits bei der Ankunft in der traditionellen Lehmstadt fühlten wir uns sofort in eine andere Zeit versetzt. Durch die engen Gassen ging es hinauf zur alten Speicherfestung aus dem 17. Jahrhundert, von wo aus man einen traumhaften Panoramablick über das Tal und die umliegende Oasenlandschaft genießt. Besonders zum Sonnenuntergang zeigt sich der Ksar von seiner schönsten Seite, wenn die Mauern golden glühen und die Tagesausflügler längst verschwunden sind. Die Lehmstadt diente außerdem als Kulisse für zahlreiche Filmproduktionen, ein spannender Fun-Fact, der den Besuch noch besonderer macht. Wir übernachteten im Chez Brahim mit der besten Aussicht auf Ait-Ben-Haddou.
Tipp: Besuche Ait-Ben-Haddou frühmorgens oder zum Sonnenuntergang. Zu dieser Zeit gibt es keine Busgruppen und dann ist es dort absolut ruhig.
Unterkunftstipp:
- Chez Brahim: ein günstiger Riad mit einer unübertrefflichen Aussicht auf die Ait-Ben-Haddou.
- Kasbah Titrit & Spa: Traumhaftes Kasbah mit toller Aussicht und Pool.
✓ Stopp 4 – Die Straße der 1000 Kasbahs bis ins Rosental (El-Kelaa m’Gouna)
Die Straße der 1000 Kasbahs ist sicherlich ein Höhepunkt jedes Marokko-Roadtrips und beginnt in der Region Ouarzazate. Die traumhaft schöne Route ist gesäumt mit unzähligen uralten Lehmburgen, den sogenannten Kasbahs, und saftig grünen Oasengärten. Auch die rötlichen Gebirge im Hintergrund bilden einen unsagbar eindrucksvollen Kontrast zur Landschaft. Einige dieser Lehmburgen sind noch gut erhalten und können besichtigt werden. Ein Zwischenstopp bei der Kasbah Taourit und der Kasbah Amridil ist besonders empfehlenswert. Hier kannst du wirklich superschöne Fotos machen und in aller Ruhe das Ambiente auf dich wirken lassen.
Am späten Nachmittag kamen wir schließlich nach ca. 125 Kilometern Fahrt in El-Kelaa m’Gouna, der Ortschaft, in der das Rosental beginnt, an. Auf der Fahrt durch das Tal zu unserer Unterkunft machten wir eine kurze Pause beim Aussichtspunkt zum Kasbah Itran, was auch sehr empfehlenswert ist.
Tipp: Ein Geheimtipp für deine Marokko-Rundreise ist das Hotel Dar Timitar mit seiner Top-Lage hoch über dem Rosental. Mit dieser einzigartigen Aussicht bestimmt das ultimative Highlight!
✓ Stopp 5 – Dades Tal und Dades Schlucht
Am nächsten Tag ging es mit dem Mietwagen 115 Kilometer weiter in Richtung Dades-Schlucht. Die Strecke führte durch ein eindrucksvolles Tal, das zu den landschaftlichen Höhepunkten unserer Marokko-Selbstfahrer-Reise gehörte. Immer wieder tauchten traditionelle Kasbahs, ockerfarbene Lehmhäuser und grüne Oasengärten vor dramatischen Felskulissen auf. Kurz hinter dem Eingang der Schlucht befinden sich die berühmten „Monkey Fingers“, eine außergewöhnliche Gesteinsformation, die wie modelliert wirkt und ein toller Fotostopp ist. Weiter oben windet sich die imposante Zickzack-Straße spektakulär den Hang hinauf, der die rohe Schönheit der Schlucht besonders intensiv zeigt.
Plant ausreichend Zeit für Fotostopps ein, denn die Aussichtspunkte sind zahlreich und lohnen sich sehr. Wer bis zur oberen Serpentine fährt, wird mit dem schönsten Blick auf die legendäre Zik-Zak Straße belohnt. Ein kurzer Stopp in einem Café mit Terrasse entlang der Route bietet zudem perfekte Aussichtspausen.
Tipp: Der kleine Berber Riad Maison D’Hôtes Chez L’Habitant Amazigh hat uns mit seiner Gastfreundschaft wirklich überrascht. Schöne Terrasse, tolles Frühstück und Berberabend inklusive.
✓ Stopp 6 – Todra Schlucht bei Tinghir
Tinghir, eine Oasenstadt mit rund 44.000 Einwohnern, zählt zu den schönsten Oasen Marokkos und sollte bei keiner Rundreise fehlen. Auf dem Weg zur Todra-Schlucht, etwa 70 Kilometer entfernt, eröffneten sich grandiose Ausblicke auf saftig grüne Oasengärten, fruchtbare Felder und endlose Palmhaine. Hier bleibt keine Kamera still, denn der Kontrast zur kargen Felsenlandschaft ringsum ist einfach faszinierend. Am Ende der Straße ragen schließlich bis zu 100 Meter hohe rote Felswände empor und bilden einen der eindrucksvollsten Canyons des Landes. Zwischen den steilen Wänden rauscht ein Fluss hindurch, und besonders morgens, wenn das Licht weich ist, wirkt die Szenerie fast magisch.
Unterkunftstipp: Wir haben im Kasbah Restaurant Amazir geschlafen, einem gemütlichen, sauberen Hotel mit schönem Pool direkt neben der Oase.
✓ Stopp 7 – Merzouga, Wüstentour in die Sahara
Die 270 Kilometer lange Fahrt mit dem Mietwagen Richtung Merzouga ist sehr lang, aber die Landschaft wurde dafür mit der Zeit, je näher man an die Wüste kommt, immer schöner. Angekommen in Merzouga, wurden wir herzlichst von unseren Guides des Desert Berber Fire Camp empfangen, und nach einem kurzen Mittagessen startete unsere Wüstentour. Auf dem Rücken eines Kamels schaukelten wir vorbei an einer atemberaubenden Wüstenlandschaft in Richtung der höchsten Dünen der Erg Chebbi. Dort angekommen konnten wir nach einem steilen Aufstieg den grandiosen Blick über die Weiten der Sahara und einen traumhaften Sonnenuntergang bewundern. Unserer Erfahrung nach darf ein Ausflug mit Übernachtung in der Sahara auf keiner Marokko Rundreise fehlen.
Unterkunftstipp: Das Berber Camp für Wüstentrips und das Hotel Kasbah Azalay für einen Tag zum Relaxen mit herrlichem Pool und tollen Zimmern sind absolut empfehlenswert.
✓ Stopp 8 – Die Fahrt von Merzouga nach Fes
Die 470 Kilometer lange Strecke von Merzouga nach Fes ist wohl die längste Etappe dieser Marokko-Route als Selbstfahrer. Die Straße führte uns durch weite Ebenen, vorbei an Berberdörfern, über Hochebenen und schließlich in grünere Regionen des Mittleren Atlas. Für eine entspannte Aufteilung legten wir eine Nacht in Zeida ein, das war praktisch, aber kein Muss. Besonders lohnenswert fanden wir den Stopp im Monkey Forest bei Azrou, wo man den freundlichen Berberaffen ganz nah kommt und sie sogar füttern kann. Snacks kann man vor Ort kaufen. Optional bietet sich außerdem eine Pause oder sogar eine Übernachtung im gemütlichen Bergort Ifrane an, dessen elegante Chalets und gepflegte Straßen an ein kleines europäisches Alpenstädtchen erinnern.
✓ Stopp 9 – Die Königsstadt Fes
Fès in Marokko ist eine Stadt, die man entweder liebt oder hasst, aber eines ist sicher: Sie ist wie keine andere! Wir nahmen uns genügend Zeit, um die Stadt zu erkunden, denn die Medina von Fès ist riesig und man kann stundenlang durch die verwinkelten Gassen schlendern, ohne dass es langweilig wird. Händler, Düfte, Farben, Handwerkskunst und das ständige Gewirr aus Stimmen machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein absolutes Muss ist die berühmte Chouara-Tannerie, in der Lederwaren seit Jahrhunderten auf traditionelle Weise hergestellt werden. Der Anblick der farbenfrohen Färbebottiche ist faszinierend. Der scharfe Geruch allerdings weniger, und so manchem Besucher wird dabei schon mal etwas übel.
Tipp: Wenn du mit dem Mietwagen in Marokko unterwegs bist und Fes besuchst, dann parke dein Auto außerhalb der Medina.
✓ Stopp 10 – Rabat
Die ruhige Hauptstadt Rabat fühlte sich nach dem Trubel von Fès fast erholsam an. Für einen halben Tag bietet die Stadt dennoch einige Highlights, die sich wunderbar kombinieren lassen. Besonders beeindruckend fanden wir die Kasbah des Oudaias mit ihren blau-weißen Gassen, kleinen Innenhöfen und dem traumhaften Blick vom Hafen über den Atlantik. Nicht weit entfernt liegt der Hassan-Turm mit dem Mausoleum von Mohammed V, eines der bedeutendsten Bauwerke des Landes und ein traumhafter Ort, um die Atmosphäre der Hauptstadt auf sich wirken zu lassen. Die kleine Medina von Rabat eignet sich anschließend für einen kurzen Bummel, bevor man den Tag an der Küste oder auf einer Caféterrasse ausklingen lässt.
✓ Stopp 11 – Casablanca
Bei einem Roadtrip durch Marokko darf ein Stopp in Casablanca nicht fehlen, denn die imposante Hassan-II.-Moschee muss man einfach gesehen haben. Sie liegt direkt am Meer, zählt zu den größten Moscheen der Welt und beeindruckt mit ihrem 210 Meter hohen Minarett, kunstvollen Mosaiken und der spektakulären Lage auf einer Plattform über dem Atlantik. Ein Spaziergang entlang der Promenade bietet schöne Ausblicke und zeigt die Stadt von ihrer entspannten Seite. Wer noch etwas Zeit hat, der sollte jedoch auch die Küste von Casablanca erkunden. Wirklich cool fanden wir die vielen hippen Beachbars, und auch die schönen Strandabschnitte sowie Strandbäder laden zu einer gemütlichen Sightseeing-Pause ein.
✓ Stopp 12 – Mit dem Auto entlang der Atlantikküste von Marokko
Die 400 Kilometer lange Fahrt an der atlantischen Küste, mit ihren wilden Stränden, hohen Wellen und Klippen hat uns sehr beeindruckt. Plant einen Zwischenstopp in El Jadida ein. Der Urlaubsort ist bei Einheimischen sehr beliebt und die portugiesische Altstadt wurde sogar 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben. Wer gerne im Atlantik baden möchte, sollte eine Nacht in Oualidia verbringen. Dort gibt es einen tollen Strand zum Baden, Einheimische verkaufen dort frisch gegrillten Fisch, und auch Vogelliebhaber werden bei einer Bootstour in der schönen Lagune auf ihre Kosten kommen.
✓ Stopp 13 – Essaouira
Die weiße Hafenstadt Essaouira mit ihren blauen Türen und windgepeitschten Mauern ist eine echte Perle an der Atlantikküste. Das entspannte Flair, der breite Sandstrand, beliebt bei Kite und Windsurfern, und die vielen gemütlichen Lokale in der Altstadt machen den Ort perfekt, um die Reise ruhig ausklingen zu lassen. Wir nutzten die Zeit zum Bummeln durch die charmante Medina, für lange Strandspaziergänge, für einen kleinen Ausflug in die Umgebung und natürlich fürs Souvenirshoppen, denn auf den orientalischen Märkten wird man garantiert fündig. Besonders schön fanden wir den Hafen am frühen Morgen, wenn Fischerboote einlaufen, Möwen kreisen und der Fischmarkt erwacht. Ein authentischer Einblick in das Leben der Stadt.
Essaouira eignet sich ideal für ein bis drei entspannte Tage. Früh am Hafen sein lohnt sich, ebenso ein Spaziergang auf den Stadtmauern zum Sonnenuntergang. Im Sommer kann der Wind frisch werden, daher eine leichte Jacke einpacken.
Unterkunftstipp: Übernachtet hatten wir im Riad Chbanate in der alten Medina mit einer traumhaften Terrasse zum Relaxen und schönen Zimmern.
✓ Stopp 14 – Marokkos Baumziegen
Auf dem Weg zurück nach Marrakesch (ca. 200 km) haltet auf jeden Fall die Augen offen. Die Fahrt führt durch eine ruhige Landschaft, und mit etwas Glück entdeckt man am Straßenrand die berühmten marokkanischen Baumziegen, die geschickt in den Ästen der Arganbäume klettern und dort nach Futter suchen. Ein ungewöhnlicher und wirklich lustiger Anblick, der für einen spontanen Fotostopp sorgt und die Rückfahrt auf besondere Weise abrundet.
Weitere Marokko-Roadtrip-Tipps
Das waren die Etappen unserer Marokko Rundreise mit dem Mietwagen. Bei eurer Reiseplanung solltet ihr genug Zeit für die Fahrt einplanen. Bei dieser Rundreise ist das Motto „der Weg ist das Ziel“ – viele der schönsten Fotospots findet ihr direkt an der Straße, gewissermaßen im Vorbeifahren. Also öfters mal stehenbleiben und die Umgebung genießen!
Was kostet nun eine individuelle Reise mit dem Auto durch Marokko? Eines vorweg, unsere Reisekosten haben sich wirklich im Rahmen gehalten, und dank der günstigen Preise für Unterkünfte, Verpflegung und Transport kann man eigentlich richtig preiswert durchs Land reisen. Hier findest du eine tolle Übersicht über Reisekosten in Marokko!
Mit dem Mietwagen durch Marokko
Falls ihr euch inzwischen überlegt, Marokko auf eigene Faust mit dem Mietauto zu bereisen, dann solltet ihr das unbedingt tun. Der große Vorteil gegenüber geführten Touren ist, dass ihr wirklich flexibel seid. Sooft ihr mögt, könnt ihr ganz bequem stehen bleiben und die Landschaften genießen, Fotos schießen und euch eine Pause gönnen. Dabei bestimmt ihr das Tempo eurer Rundreise und könnt diese so richtig auskosten.
Empfehlenswert ist es, den Mietwagen schon im Voraus zu buchen. Dafür gibt es verschiedene online Portale wo ihr schon mal die Preise vergleichen könnt. Im Generellen gilt bei der Mietwagenbuchung: Achtet immer darauf, dass ihr ausreichend versichert seid. Für unsere Mietwagenbuchungen empfehlen wir das Vergleichportal check24, da dort auch der Versicherungsumfang gut ersichtlich ist.
Für Marokko benötigt ihr einen internationalen Führerschein und bei der Abholung des Mietwagens werdet ihr auch eure Kreditkarte brauchen (meist wird eine Kaution hinterlegt). Bei der Übernahme empfehlen wir zudem, etwaige Schäden am Auto zu dokumentieren. Am besten abfotografieren und natürlich in das Übernahmeformular zu schreiben.
Vor Ort wurde uns ein Navi angeboten, welches wir für einen Aufpreis genommen haben. Jetzt stellt sich nun die Frage: „Braucht man in Marokko ein Navi?“ – Wir sagen ja. Obwohl wir eine Karte mithatten, erleichterte es die Fahrt ungemein und viele Orte haben wir dank des Navis gut gefunden.
Die Straßen und Tankstellen in Marokko
Vorab muss man sagen, dass Marokko ein typisches Selbstfahrerland ist. Viele Reisende entdecken das Land auf eigene Faust und dementsprechend ist auch die Infrastruktur der Straßen gut. Tankstellen findet man öfter als vermutet, trotzdem sollte man in regelmäßigen Abständen tanken. Wichtig ist auch, den Reifendruck regelmäßig zu überprüfen. Solltet ihr doch einmal Probleme mit den Reifen bekommen, dann gibt es in Marokko immer wieder viele kleine Werkstätten die man an den Tankstellen und in den Orten findet.
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